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KiTa-Annerkennung

Vorraussetzungen

Anerkennungsbeauftragte sind ausschließlich Mitglieder von Dialog Reggio und gehören, in der Regel, dem Vorstand an, um Austausch, Abstimmung, Transparenz und regelmäßige Überprüfung der Vorgehensweise zu ermöglichen und – ohne unverhältnismässigen Aufwand – durchzuführen.

Auf Antrag können weitere Mitglieder von Dialog Reggio Anerkennungen durchführen.

Die Bewerberin oder der Bewerber muss dazu einen schriftlichen Antrag an den Vorstand stellen, in dem die Gründe und Qualifikationen dargestellt werden. Der Vorstand leitet die Unterlagen an den wissenschaftlichen Beirat weiter und verständigt sich mit ihm darüber, ob dem Antrag stattgegeben wird oder nicht.

Verfahren

Der wissenschaftliche Beirat beschäftigt sich übergreifend mit allen inhaltlichen und formalen Fragen der Fortbildung und der Anerkennung durch Dialog Reggio und verständigt sich darüber mit dem Vorstand.

Anerkennungsbeauftragte/r:
Eine für die jeweilige Region eingesetzte Person aus dem Vorstand.

Anerkennungsbeauftragte seit 2012:
Angelika von der Beek
Tassilo Knauf
Kerstin Patel
Marion Tielemann
Katharina Brieger

 

Für alle inhaltlichen Fragen der Anerkennung ist der wissenschaftliche Beirat zuständig, der sich mit dem Vorstand verständigt.

Die Kita, die als reggio-inspirierte Einrichtung anerkannt werden möchte, stellt einen schriftlichen Antrag an den Vorstand. Die Kita erhält eine Liste der Anerkennungsbeauftragten, um jemanden auszuwählen und sich mit ihr oder ihm über Termine und Vorgehensweise zu verständigen.
Die Einrichtung oder ein Teammitglied muss Mitglied von Dialog Reggio sein. Grundlagen der Zertifizierung sind die Kriterien: Was ist reggio-orientiert.

Nach dem Antrag sind die Konzeption, die sich auf die Reggio-Pädagogk bezieht, eine Projektdokumentation und eine schriftliche Auseinandersetzung der Kita mit der Umsetzung der Kriterien „Was ist reggio-orientiert“ bei der oder dem Anerkennungsbeauftragten von Dialog Reggio einzureichen. Die Kita erstellt für diesen Zweck ein Portfolio, in dem sie die Umsetzung der Kriterien in der Einrichtung sichtbar macht.

Darstellung der Einrichtung in einem Regionalgruppentreffen – möglichst in Anwesenheit der Anerkennungsbeauftragten/ des Anerkennungbeauftragten. Einrichtungsbesuch der/des Anerkennungsbeauftragten.

Über den Verlauf des Einrichtungsbesuches ist zeitnah ein Protokoll anzufertigen. Die Kita kann dazu Stellung nehmen. Im Falle des Widerspruchs wird der Vorstand benachrichtigt und eine Person aus dem wissenschaftlichen Beirat eingeschaltet.
Es können Auflagen erteilt werden. Wenn die Überprüfung der Auflagen einen erneuten Besuch notwendig macht, ist dieser kostenpflichtig.

Nach Abschluss des Anerkennungs-Verfahrens ist der Kita eine Urkunde über die Anerkennung als Mitglied im reggio-inspirierten Netzwerk, Deutschland, für die Dauer von 4 Jahren zu übermitteln, möglichst durch die Anerkennungsbeauftragte persönlich.

Dies ist zeitnah auf der Website von Dialog Reggio e.v. bekannt zu geben.

Vor Ablauf der 4 Jahre ist ein erneuter schriftlicher Antrag an den Vorstand zu stellen, wenn die Anerkennung verlängert werden soll. Die Kita erhält eine Liste der Anerkennungsbeauftragten, um jemanden auszuwählen und sich mit ihr oder ihm über Termine und Vorgehensweise zu verständigen. Für die Verlängerung wird das Portfolio aus dem 1. Anerkennungsprozess fortgeschrieben.

Es findet wiederum ein Einrichtungsbesuch der/des Anerkennungsbeauftragten statt und es gelten die selben Regeln, wie für das 1. Verfahren.

Alternativ dazu kann von der Kita jährlich ein Portfolio (PDF-Format) eingereicht werden, das das Portfolio aus dem 1. Anerkennungsprozess fortschreibt.

Preis ab 2010: 600,00€
Nennung auf unserer Kita-Karte mit Link und Anerkennungsurkunde