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„Ich bin ganz verliebt in meine Spinne…, wie in dich, Matthias“

Beschreibung

„Ich bin ganz verliebt in meine Spinne…, wie in dich, Matthias“ – ein Zitat, das zum Titel dieses Films geworden ist und ein zentrales Anliegen deutlich machen will: Kinder wollen lernen, und produktive Lernerfahrungen machen sie genau dann, wenn sie  sich  in  das  Objekt ihres Interesses, ihrer  Aufmerksamkeit „verlieben“. Bildung als Selbst-Bildung macht dann alle von Erzieherinnen  festgelegten Lernziele im Sinne dessen, „was Kinder lernen sollen“, zumindest fragwürdig, die Aufmerksamkeit richtet sich stattdessen auf die Frage, was Kinder lernen wollen.
Unter den elementarpädagogischen Ansätzen nimmt vor allem die Reggio-Pädagogik diese Frage zum Ausgangspunkt erzieherischer Reflexion und erzieherischen Handelns. Als dieser Film im Jahre 2002 veröffentlicht wurde, führte dieser Ansatz noch ein Nischendasein in der Theorie und Praxis der Elementarpädagogik in Deutschland. Das hat sich mittlerweile geändert: Zahlreiche Veröffentlichungen, aber auch das außerordentlich große Interesse von Erzieherinnen an Fort- und Weiterbildungsangeboten machen deutlich, dass das Interesse an dieser Pädagogik gestiegen ist. Bildung ist zu einer selbstverständlichen pädagogischen Kategorie in der vorschulischen Erziehung geworden.
Während sich die kritische Anfrage der Reggio-Pädagogik in Deutschland zunächst insbesondere gegen eine auf Erziehung und Betreuung reduzierte Praxis der vorschulischen Erziehung richtete, kann sich ihr kritisches Potential heute vor allem gegen die Gefahr einer Funktionalisierung von Bildung im Elementarbereich richten: Im Zentrum der Reggio-Pädagogik steht das Kind, das im Selbstbildungsprozess seine eigenen, subjektiv sinnvollen Wege geht, die es – unabhängig vom „objektiven“ Gebrauchswert des Ergebnisses – zu unterstützen gilt.
Der Film bietet einen ersten Einblick in die Theorie und Praxis der Reggio-Pädagogik; die Idee dafür ist das Resultat einer Zusammenarbeit der Kita Niki de St. Phalle, einer reggianischen Einrichtung, und der Hildegardisschule (Fachschule für Sozialpädagogik), Münster. Realisiert wurde dieses Projekt durch  Erika Hamza (Kita Niki de St. Phalle), Dr. H. Schneider, M. Boll und P. Kemper vom Zentrum für Wissenschaft und Praxis, Abteilung audiovisuelle Medien, der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster
(Meinolf Bömelburg, Karola Mair, Hildegardisschule Münster)

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